In was für Beziehungen leben wir eigentlich?

Freitagabend – Beziehungstalk! Wie sehr freue ich mich im Moment, wenn ich spontan nach einem abendlichen Bierchen gefragt werde. Seitdem auf meiner Stirn „Vergeben!“ steht, ist das leider eine Seltenheit geworden. Umso mehr fieberte ich dem Treffen mit einem guten Freund entgegen. Wir hatten uns schon eine lange Weile nicht mehr gesehen, da er, seit er sich in einer Beziehung befindet, so ziemlich vom Erdboden verschluckt ist. Das klappt sogar, wenn man nur 500m Fußweg voneinander entfernt wohnt, verrückt! In einer Bar um die Ecke, machten wir es uns am Tresen gemütlich. Das obligatorische Bier durfte natürlich nicht fehlen. Auf meine Fragen, wie es denn so laufen würde in seiner Beziehung, konnte ich die Antwort schon in seinem Gesicht ablesen. Irgendwas war da nicht in Ordnung, irgendwo drückte der Schuh. Sehr überrascht hat mich das nicht. Wenn ich so zurückdenke, war in dieser Beziehung noch nie etwas in Ordnung. So zumindest mein Eindruck. Als eine gute Freundin, wie ich nun mal bin, hörte ich mir den Verlauf der letzten Wochen und Monate an. Naja, ich versuchte es zumindest! Schon nach wenigen Sätzen, musste ich mich an meinem Bier festkrallen, um nicht aus Versehen spontane Erwürgungsversuche zu starten. Was mir da berichtet wurde, machte mich wütend und sprachlos. Hätte ich nicht gewusst, dass mir von einer Beziehung erzählt wurde, hätte ich es glatt für eine zementierte Feindschaft gehalten. Beleidigungen, ständige Trennungen, Streit um Geld…um nur mal die gravierendsten Punkte zu erwähnen. Was bewegt Menschen dazu, freiwillig mit einer Person zu leben, die ständig beleidigt und verletzt?

Du musst diese Frau rausschmeißen! Und sie danach direkt verklagen!“ – entfuhr es mir. So schockiert war ich. Verklagen deshalb, weil sie eine nicht unerhebliche Geldsumme an Schulden bei ihm hatte. Miete zahlen? Wer braucht denn sowas? Solche Frauen machen mich wütend! Einen so lieben Kerl ausnutzen und für ihre Nachfolgerinnen versauen. Klasse!

Ich verstehe nicht, wie man so eine Beziehung aufrechterhalten kann. Doch er ist da nicht der Einzige. Es gibt so viele Menschen die in Beziehungen leben, bei denen ich schreiend wegrennen würde. Eine Beziehung soll Kraft geben und nicht Kraft kosten! Nur weil es in den ersten Wochen „so toll gepasst hat„, muss man sich doch nicht ein Leben lang zusammen quälen. Manchmal habe ich das Gefühl, die Beteiligten merken gar nicht, was bei ihnen falsch läuft. Als ich meinem Bekannten kurz von meiner Beziehung erzählte, schaute er mich neugierig an. „Das klingt ja richtig entspannt!“ – sagte er mir. Natürlich ist das entspannt! Was sollte es auch anderes sein? Ich führe doch keine Beziehung, um mehr Stress und Sorgen in meinem Leben zu haben. Befürchte ich, dass Freunde sich in einer nicht bereichernden Beziehung befinden, stelle ich gerne einige Fragen: „Möchtest du mit diesem Menschen alt werden? Kannst du dir vorstellen, dass du niemand anderen mehr haben würdest, außer dieser einen Person? Kannst du dir vorstellen, Kinder mit dieser Person zu haben?„. Wenn auf alle diese Fragen mit „Nein!“ geantwortet wird, weiß ich nicht, was die Menschen in diesen Beziehungen hält. Ist es nicht reine Zeitverschwendung?

Junge, du vergibst gerade nur deine Lebenszeit. Ohne sie hättest du viel weniger Stress, weniger Geldsorgen, und könntest dich nach einer Frau umschauen, die dich zu schätzen weiß!“ – versuchte ich meinem Gegenüber klar zu machen. Zeit ist etwas so elementares, was man nicht verschenken sollte. Er hat eine Frau verdient, die dafür dankbar ist, einen so tollen Mann zu haben. Denn toll ist er wirklich! Bewusst ist ihm das glaube ich nicht, da er ja von seiner Freundin andere Dinge eingetrichtert bekommt. Kein Wunder, dass immer mehr Männer abstumpfen und eine emotionale Schutzmauer um sich herum errichten. Genau wegen solcher Frauen! Die sie komplett fertig machen. Nicht nur finanziell. Wie auf Trampolins springen sie auf den Gefühlen ihrer Partner umher. Ekelhaft! Etwas anderes fällt mir dazu nicht ein.

Als wir gegen 1 Uhr die Bar verließen, schnappte ich mir direkt mein Smartphone. „Weißt du eigentlich, wie froh ich bin dich zu haben? Ich glaube, wir machen das schon ganz gut, dieses Beziehungsding!“ – schrieb ich meinem Freund. Man weiß erst wie gut man es hat, wenn man sieht, wie schlecht es anderen geht.

Meinem Bekannten sagte ich zum x-ten Mal, dass er sich endlich von ihr lösen soll. „Aktuell bin ich ja Single!“ – antwortete er mir. Ach stimmt ja, sie hatte ihn kurz vor unserem Treffen (mal wieder) verlassen. Dass er direkt nachdem sie die Tür hinter sich schloss, wieder auf tinder aktiv war zeigte mir, dass er sich ja schon „etwas Neues“ vorstellen konnte. Einige Tage später erkundigte ich mich, wie der aktuelle Beziehungsstatus nun aussehen würde. Irgendwie habe ich es ja schon geahnt, aber die Antwort machte mich trotzdem traurig. Natürlich war sie zurückgekommen, die „Frau seines Herzens„. Und natürlich wiederholte sie regelmäßig, was für einen tollen Mann sie da doch hätte. Klar, bis zur nächsten Trennung, bis zum nächsten Zerschmettern seines Herzens. Gefühlsmasochismus in Reinform. Das hat keiner verdient.

Da bleibt mir nur übrig, etwas zu wiederholen: Zeit ist etwas so elementares. Warum sollte man sie mit Menschen verschwenden, die einem die Lebensenergie entziehen? Raus da, aber flotti! Raus aus Beziehungen, die nur Kosten und nicht auf das Seelenwohl einzahlen.

40 Kommentare

  1. @elmar – nein, da widerspreche ich bei „dass Liebe etwas damit zu tun hat, dass man eine Bilanz über eine Person zieht […]“. Das stimmt nicht bzw sehe ich nicht so.
    Das müsste aus meiner eigenen Biografie eigentlich herausgegangen sein. Ich hab mich genauso 2 Jahre verhalten, weil ich geliebt habe. Und zwar weil ER und ich eine Geschichte hatten, wie du das im ersten Posting beschreibst.
    Vielmehr stimme ich dir in dem Punkt zu, dass der Kumpel quasi einen Aha-Moment braucht.

    Ich finde auch nicht, dass Jule „falsch beraten“ hat. Sie hat aus ihrer Sicht das bestmögliche für ihn getan. In solchen Dingen gibt es kein richtig/ falsch. Wenn er damit nicht zurecht kommt, sollte er das Thema bei ihr vermeiden. Jeder kommuniziert und „berät“ anders. (Wertfrei)

  2. Geld ist immer ein Streitpunkt. Das kenne ich aus allen bisherigen Beziehungen. Sei es, weil der Partner weniger verdient oder oder oder…
    Und ja… „jmd eine nicht unerhebliche Summe Geld schulden“… kenne ich irgendwoher. Wenn du nicht von einer Dame sprechen würdest, hätte ich die Person glatt für meinen Ex gehalten. Schulden begleichen? Ach wozu… warten wir doch lieber ab bis der Gerichtsvollzieher vor der Haustür steht!!! Außerdem hatte er doch eine doofe, die all die Sachen beglichen hat und sich darum kümmerte, dass er nicht vor Gericht musste oder Privatinsolvenz anmelden musste. Dieses Geld dann zurückzahlen? ^^ Ha! Träumste wohl von! Kannst lange hinterher laufen!!! Von knapp 20000EUR hat er vielleicht gerade mal 1500 abgestottert! Aber seitdem der Herr vergeben ist und scheinbar weg gezogen ist sowie seitdem es offiziell wurde, dass mein Mann und ich in eine teure Gegend ziehen, sehe ich keinen einzigen Cent mehr.

    Du kannst deinem Freund die Story gern erzählen. Vielleicht öffnet es seinen Augen. Denn über kurz oder lang wird er der Verlierer am Ende des „Spiels“ sein. Ich sage nicht, dass Geld das wichtigste in einer Beziehung ist. Aber es sollte schon ein Nehmen und Geben sein. Aber wenn sie immer nur nimmt und nimmt und nimmt und nichts zurück gibt, dann ist es nichts anderes als „ich brauche einen Typen, der mir alles bezahlt und bei dem ich für lau leben kann… behandeln kann ich ihn aber wie Dreck“!

    Ich hoffe für ihn, dass er noch frühzeitig den Weg aus der Geschichte findet.

    1. Geld ist häufig ein Streitpunkt. Geld ist jedoch nicht immer ein Streitpunkt. Es kommt darauf an, wie sich der- oder diejenige definiert. Es gibt Kreise, die sagen, wir haben andere Werte. Es gibt Kreise, da hat Geld an sich ein Wert.

    2. Hoffe ich auch! Kein Geld haben würde da vielleicht noch gehen aber genug Geld haben und es lieber für andere Dinge ausgeben, ist ein No Go

      1. Deswegen freut den Anwalt ein Kündigungsschutzmandat auf Arbeitnehmerseite, da ihm seine Erfahrung sagt, dass er alsbald ein familienrechtliches Mandat bekommt und mit dem Scheidungsverfahren beauftragt werden wird.

  3. Ich hatte auch so eine Beziehung wie dein Freund. Alle engsten Freunde haben sich verbogen, damit es endlich aus ist zw. mir und ihm. So habe ich irgendwann nicht mehr erzählt, wie heftig wir uns wieder gestritten haben. Brav hab ich alles in mich reingefressen bis ich nicht mehr konnte und alles wie eine Wucht aus mir heraus brach – ich hab ihm alles gesagt was gar nicht mehr gut. Er trennte sich daraufhin und ich -so abstrus wie es klingt- war froh, dass er es entgültig entschieden hat. Die Trennungen, die wir davor alle paar Tage hatten, machten mich irgendwann mürbe. Aber ich konnte diese entgültige Entscheidung nicht treffen…. wahrscheinlich auch so ein Kindheitsding:“Egal wie schlimm es ist – man bleibt zusammen. Trennungen gibts nicht. Nie!“

      1. * breites Grinsen * Na ja … die Lösung ist doch eigentlich ganz einfach:

        Romantische Liebe (als nicht die zwischen Eltern und Kindern) hat überhaupt nichts mit den Eigenschaften der geliebten Person zu tun. Liebe stützt sich nicht auf sie und sie bewertet sie auch nicht. Daß eine Person A eine andere Person B liebt, bedeutet nicht, daß B bewertet wird, daß etwas über die bewiesen wird.

        Überleg mal: Nimm an, es gäbe eine Person C, die alle Merkmale von B hat, diese aber noch besserer oder vollkommenerer Weise realisiert. Würde dann die Liebe von A sofort auf C umschwenken und größer werden?

        Natürlich nicht.

        Das zeigt dir, daß Liebe an die historische Anbahnung, die Geschichte zweier Menschen gekoppelt ist, d.h. wir identifizieren eine Person als geliebte Person mit Hilfe unserer gemeinsamen Biographie, den Erlebnissen, die wir zusammen durch haben und was sie für uns bedeuteten.

        Wenn nun die Person B auf einmal ihre Eigenschaften ändert, dann vernichtet das nicht die gemeinsam geteilte Vergangenheit und die Liebe geht nicht zwangsläufig unter – was auch der Grund dafür ist, daß man jemanden über den Tod hinaus lieben kann.

        Ok? Wir Philosophen sagen dazu, daß Liebe eine historische Gemütsbewegung ist.

        Im Beispiel: Dein Kumpel braucht eine besondere Begebenheit, die die Gültigkeit der Entstehungsgeschichte seiner Liebe zerstört. Was das ist, ist schwer vorher zu sagen, denn es hängt mit dem Inhalt seiner Liebe zusammen.

        Letzteres muß so sein, denn offenbar hat ja dein Kumpel bereits eine Menge guter Gründe, seine Uschi zu verlassen – aber seine Liebe lebt immer noch.

        Das wiederrum zeigt etwas, was dir überhaupt nicht Gefallen wird: Liebe wird nicht dadurch charakterisiert, daß es sich in spezifischer Weise anfühlt, sie zu haben.

        Liebe ist kein Gefühl. Denn Liebe kann geprüft werden, Schmerz nicht. Und Schmerz ist zweifelsohne ein Gefühl, frag mal deinen Kumpel.

        Seine Liebe wurde auch geprüft, darauf kannst du dich verlassen.

        Nur beraten hast du ihn falsch. Denn daß er sich wie ein Idiot benimmt, weiß er selbst und du hast ihn nur noch mehr gedemütigt durch dein „Wie kann man nur?“.

        Geholfen hätte ihm, wenn du dir hättest erzählen lassen, wie seine Liebe enstanden ist. Wenn du in der Geschichte eine Art Unfall gefunden hättest, DANN hätte das einen Unterschied gemacht.

        Aber na ja … ich bin ja nur ein Mann … und dazu hab ich auch noch einen PhD in Mathe … was weiß ich schon über Gefühle. 😉

        1. „Aber na ja … ich bin ja nur ein Mann … und dazu hab ich auch noch einen PhD in Mathe … was weiß ich schon über Gefühle. 😉 “ Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung 😉

          1. Im Gegenteil: Schau dir mal an, was cherrypiworld und du über Liebe sagen.

            Ihr sagt, daß Liebe gerade etwas damit zu tun hat, daß man eine Bilanz über eine Person zieht. Ist sie positiv wird geliebt, wenn nicht … dann Mülleimer.

            Man sieht das ganz genau an zwei Dingen:

            Zum Einen wird aus der Tatsache, daß dein Kumpel seine Uschi immer noch nicht abgeschossen hat, geschlossen, daß er blind ist gegenüber den Nachteilen. Und sollte er das nicht sein, dann – so wird geschlossen – muß das Problem daran liegen, daß der Schmerz noch nicht groß genug ist, d.h. die Nachteile die Vorteile der Beziehung noch nicht überwiegen.

            Darin besteht unter euch Frauen offenbar Übereinstimmung und das bedeutet wiederrum genau eines: die Natur eurer Zuneigung zu euren Männern ist eine ganz andere als die Natur der Zuneigung deines Kumpels zu seiner Uschi.

            Wie diese Natur genau aussieht, ist mit der kargen Information kaum herleitbar, aber DASS sie abweicht, das kann keiner widerlegen.

            Ach doch … dieser Fußabtreter, der immer so rumschleimt … wie hieß er doch … „Christoph“ oder so … der bestreitet alles, was ihm seiner Meinung nach den nächsten Stich versaut …. was für ein armer Mensch …. pffff

          2. hey bitte nichts gegen meinen lieben Christoph! Ich kann nämlich behaupten ihn persönlich zu kennen und ihn deswegen sehr schätzen gelernt zu haben 🙂

  4. Hallo du!
    Ich kanns mir nicht nehmen und muss etwas dazu senfen 😉

    Zum einen: Wenn man nach einer Trennung wieder auf tinder & co. aktiv ist, bedeutet das meiner Meinung nach nicht, dass man wieder offen für was Neues ist. Kann sein, aber in dem Fall deines Freundes glaube ich eher, dass er Ablenkung sucht und etwas Balsam für die verletzte Seele, dass es noch andere Frauen gibt, die ihn gut finden und „dass er’s noch kann“ (flirten, jemanden finden, …). Wer emotional so eng gebunden ist (on/offs) ist selten so schnell bereit für was Neues…

    Zum anderen: Du als Außenstehende siehst es, wie er sich ruiniert … Er scheinbar nicht. Und solange das so ist, wirst du Kopfstände und Hampelmänner machen können, ihm die schonungslose Wahrheit sagen können (was ihn übrigens weiter von dir entfernt und noch mehr in dieser ungesunden Beziehung halten könnte „Jetzt beweis ichs den Zweiflern!“), den Mund fusslig reden können, usw. — Es wird NICHTS verändern. Erst, wenn ER SELBST das so sieht, es geFÜHLT und VERSTANDEN hat, wird er Konsequenzen ziehen.
    Meine Freundin würde in so einem Fall sagen: Das Leid ist wohl noch nicht groß genug.

    Quelle: eigene Erfahrungen, da selbst zu oft, zu lange on/ off gehabt und noch immer nicht richtig drüber weg :-/

    1. das ist aber doch so traurig 🙁 Der Junge hätte fast seine Wohnung aufgegeben für die Frau und hätte dann auf der Straße gestanden…also meine „Leid groß genug“-Schwelle ist da schon lange erreicht. Ganz ehrlich, ich würde am liebsten mal die Dame nachts im dunkeln treffen…notfalls Haare ziehen oder so…unerwachsen aber danach ist mir manchmal

      1. Lach, du bist echt süß. Eine gute Freundin, wie mir scheint <3

        Ich glaube dennoch, dass in solchen Dingen bei jedem selbst die Schuppen von den Augen fallen müssen. Leider. Wie gesagt, ich kenn das von mir. Frag nicht, wie oft meine Freunde zu mir so gesprochen haben – und das 2 Jahre lang. Mittlerweile habe ich jedem die Erlaubnis gegeben, mir eine Kopfnuss zu geben, wenn ich wieder "schwach" werden könnte. 😉
        [Da geht es übrigens um die Kellerleiche, die -Gott sei Dank und leider- eben kein Arschloch, sondern einfach nicht erwachsen ist, aber als Freund ein wirklich lieber Mensch ist.]

        1. wenn jemand einer Person unrecht tut, die ich mag, kann ich da nicht einfach zuschauen….und der Junge ist echt ein Engelchen, da würde sich so manche Frau nen Kullerkeks freuen, den zu haben

          1. Diesen Wert scheint er nicht in sich zu sehen 🙁 — vermutlich der Grund, warum man sowas so lange macht.
            Kennst du diesen Spruch „we accept the love we think we deserve“ oder so ähnlich? Das passt da wohl ganz gut 🙁

            Drücken wir ihm die Daumen 🙂

          2. ja, das ist auch meine Vermutung. Soooo schade! Ich hoffe da bessert sich irgendwas in Zukunft 🙁

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