Warum ich blogge

Als ich mit dem Schreiben anfing, im Sommer 2014, betrachtete ich das als „Sache für mich“. Etwas individuelles, was ich für mein Wohlbefinden tue. Sich die Dinge von der Seele zu schreiben, verschafft Erleichterung. Dass ich die öffentliche Form eines Blogs gewählt habe, kam nicht dadurch zustande, dass ich eine große Aufmerksamkeit wollte.

Eine Veröffentlichung meiner Texte bot die Möglichkeit, gegebenenfalls den Link mal schnell weiterzuleiten, um die Zeilen Freunden und Bekannten zu zeigen.

Schnell wurde dieser Blog allerdings von vielen lieben Menschen gelesen. Als ich die ersten Kommentare erhielt, war ich verwundert aber doch erfreut, dass sich wildfremde Menschen für meine Texte interessieren.

Mit der Zeit erhöhten sich die Zugriffszahlen und die Reaktionen der Leser wurden zahlreicher. Mir halfen die vielen Kommentare meinen Schreibstil zu verbessern und manche Thematiken mal von einer anderen Seite zu betrachten. Ich nehme mir die Anmerkungen zu Herzen und versuche, soweit möglich, meine Sichtweise zu verändern.

Besonders freut es mich, wenn sich Leser auch außerhalb der Kommentarfunktion mit mir über die angesprochenen Themen austauschen. Gerne erinnere ich mich an das Treffen mit Lukas, welcher mir per Mail so liebe Zeilen schrieb. Wir verzichteten darauf, uns vor dem Treffen großartig Fotos hin und her zu schicken, um die Spannung zu erhalten. Umso positiver überrascht war ich, als wir uns dann am Bahnhof gegenüber standen. Es ist schön, wenn man sich mit einem Menschen, welcher nur die geschriebenen Worte meines Blogs kennt, so gut persönlich verstehen kann. Es ist eine kleine Freundschaft daraus entstanden, die es Wert ist, zu einer größeren Freundschaft ausgebaut zu werden.

Auch das Treffen mit dem lieben Christoph, welcher so gerne meine Kommentarfelder zuspamte ( 😉 ), war etwas besonderes. Sich mit einer eigentlich wildfremden Person zum Feiern gehen zu verabreden, ist schon ein mutiger Schritt. Dass der Herr direkt auf eine, musikalisch nicht aushaltbare, Oktoberfestparty geschliffen wurde, war wohl die Strafe für seine Spamattacken ;). Sehr dankbar bin ich Christoph für die Heldentat, mich morgens um 7 Uhr mehr oder weniger nach Hause zu schleifen. Ohne ihn wäre ich nach spätestens 200m gegen einen Baum, eine Wand, oder andere am Wegesrand befindliche Dinge gelaufen.

Natürlich möchte ich meine digitale Identität ein Stück weit bewahren. Ich freue mich trotzdem immer wieder über Zuschriften und nette Gespräche! Wenn also jemand der Meinung ist, er könnte mir neue Denkanstöße zu den von mir beschriebenen Themen geben, freue ich mich auf Zuschriften!

Gerne würde ich auch einmal einen Gastbeitrag veröffentlichen, soweit er zur Thematik passt.

Ich danke euch!

4 Gedanken zu „Warum ich blogge

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