„Warum ich Paare nicht mehr nach der Kinderplanung frage“- auf ze.tt

Wie man die Stimmung auf einer Party so richtig schön in den Keller treiben kann? Die Beteiligten einfach mal nach ihrer Kinderplanung fragen. Ein sehr heikles Thema, bei dem man schnell große Emotionen lostreten kann. Dabei fragt man soetwas nicht einfach so, es ist indirekt eine Überprüfung, ob sich zukünftig Änderungen im Umfeld ergeben werden, die auch den Fragenden selbst betreffen.

Warum ich Paare nicht mehr nach ihrer Kinderplanung frage

Bei jeder Party, auf der Gäste über 30 anwesend sind, kommt irgendwann eine Frage: „Na, wie schaut es aus mit der Kinderplanung?“ Dabei ahnen die Fragenden nicht, was sie mit dieser Frage lostreten könnten.

Source: ze.tt/warum-ich-paare-nicht-mehr-nach-ihrer-kinderplanung-frage/

„Meine beste Freundin ist Dauersingle“ – auf ze.tt

Seit Jahren ist es mein Traum einen meiner Texte bei zeit.de lesen zu können. Heute ist er wahr geworden. „Meine beste Freundin ist Dauersingle“ wurde auf ze.tt veröffentlicht. ze.tt ist eine zur Zeit.de gehörende Plattform, deren Zielgruppe zwischen 18 und 35 Jahren alt ist.

Dieser Artikel ist obendrei mein erstes geschriebenes Portrait. Ich bin besonders stolz darauf, dass ich es über einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben schreiben konnte: meine beste Freundin. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für dein Vertrauen und deine Offenheit liebe „Katharina“ 🙂 Übrigens: falls sich jemand von der Traummannbeschreibung angesprochen fühlt, feel free to mail 😉

Meine beste Freundin ist Dauersingle -“ und beinahe glücklich

Katharina hatte noch nie eine feste Beziehung, führt – aber trotzdem ein abwechslungsreiches Liebesleben. Ist sie glücklicher als die Pärchen in ihrem Umfeld?

Source: ze.tt/meine-beste-freundin-ist-dauersingle-und-beinahe-gluecklich/?utm_campaign=zonteaser

 

„Wer hat Angst vorm schönen Mann?“ – auf beziehungsweise-magazin.de

„Angst vor schönen Männern, also solchen, die von der Allgemeinheit als „schön“ bezeichnet werden, habe ich nicht. Sie kommen für mich nur nicht als Partner in Frage. Unterhosen-Models, sexy Schauspieler: An diesen makellosen Geschöpfen fehlt mir einfach das gewisse Etwas. Sie sind mir zu aalglatt; und ich mag gar keinen Fisch. Ich brauche Ecken und Kanten, an denen ich mich reiben kann. Schon Omi hat gesagt: „Schönheit vergeht, ein toller Charakter bleibt.““

Wer hat Angst vorm schönen Mann?

Lebensabschnittsgefährte oder Partner fürs Leben? Gebt euch nicht mit Zwischenlösungen zufrieden

Die Liebe ist eine wunderbare Sache. In meinen Augen ist sie die Emotion, welches das Leben erst so richtig Lebenswert macht. Flatternde Schmetterlinge, innige Küsse und das Gefühl, mit diesem Menschen an der Hand bis ans Lebensende in den Sonnenuntergang schlendern zu können. Romantische Vorstellung, oder? Die Realität sieht leider anders aus.

Ich setze mich ab und zu gerne in ein Restaurant und beobachte die Menschen um mich herum. Ich versuche darauf zu achten, wie vor allem Paare dort miteinander umgehen. Es ist faszinierend zu sehen, was für unterschiedliche Verhaltensweisen man in nur kurzer Zeit beobachten kann. Frisch verliebte Paare, die die Hände nicht voneinander lassen können und sich kitschig verliebt in die Augen sehen sitzen neben Paaren, deren Aufmerksamkeit eher ihrem Smartphone gilt, als der Person gegenüber. Umso länger zwei Menschen eine Beziehung führen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass aus dem ehemals kitschig verliebten Paar eines wird, welches sich nicht mehr füreinander zu interessieren scheint.

Liebeswolken wandeln sich in Regenschauer

„Ich verstehe nicht, warum Claudia und Frank noch zusammen sind.“, erzählte mir eine Freundin, während wir auf den Treppen vor unserer Lieblingsbar saßen. Claudia und Frank waren schon über viele Jahre zusammen, eine typische Jugendliebe. Noch vor wenigen Jahren beneidete ich sie um ihre Langzeitbeziehung, die nach außen hin so glücklich erschien. Die erste gemeinsame Wohnung, richtiger Pärchen-Alltag. Doch dieses Bild wendete sich schnell. Probleme im Job, Streit um Alltagskleinigkeiten, die rosaroten Liebeswolken wandelten sich mit der Zeit zu Regenschauern und kleinen Gewittern. Von Glück war nicht mehr viel zu sehen. Warum Claudia das alles mitmachte, fragten wir uns im Freundeskreis. Sie wusste es selbst nicht, gestand sie einer Freundin, nachdem sie sich wiederholt über Frank beschwert hatte. Die vielen Jahre, die die beiden zusammen waren, dienten als Legitimation für den weiteren Bestand der Beziehung. Die Suppe hatten sie sich eingebrockt, die mussten sie jetzt auch auslöffeln.

Lebensabschnittsgefährte, nicht der Partner fürs Leben

Ich schüttelte mich, als ich mir vorstellte, wie dieses Paar in 10 Jahren miteinander leben würde. In meinem Gedanken sah ich getrennte Schlafzimmer, getrennte Freizeitgestaltung, getrennte Leben, aber alles unter dem Deckmantel der „Liebe“. Das schließt sich doch aus, oder? Eine Horrorvorstellung. Ich glaube Claudia hatte  ähnliche Befürchtungen, sobald  sie sich ihre gemeinsame Zukunft vor Augen hielt. Sie war nicht mit dem Mann zusammen, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte.

Solche Paare möchte ich am liebsten schütteln

Ist man unglücklich, trennt man sich, dachte ich. Hilft auch das bemühteste Arbeiten an der Beziehung nichts, muss man Konsequenzen ziehen. Alles andere ist verschwendete Lebenszeit. Es macht sogar depressiv, wenn man sich mit dem nicht zufriedenstellenden Zustand abgibt und einfach im Alltag verharrt. Am liebsten würde ich an diesen Paaren herumrütteln, die in solchen Beziehungen verharren. So lange schütteln bis ihnen bewusst wird, wie sie gerade ihr Leben verschwenden. Welches Glück ihnen doch entgeht. Die Zeit, die sie damit verbringen über den Partner zu klagen, könnten sie an der Hand der Person verbringen, die sie wirklich glücklich machen könnte, und das für mehr als einige Jahre. Lebenszeit ist kostbar. Sich darüber klar zu werden, ob man sie mit dem Menschen verbringen möchte, der jeden Morgen neben einem aufwacht, ist der erste Schritt. Möchte ich das, bleibe ich. Möchte ich das nicht, gehe ich. Konsequent und ohne zurückzublicken. Ihr seid für euer Lebensglück selbst verantwortlich. Ihr seid dafür verantwortlich, dass aus Lebensabschnittsgefährten wieder Partner fürs Leben werden.