Sind wir wirklich eine „Generation Beziehungsunfähig?“

Heute kam die neue Kolumne meines Lieblingsbloggers, Autoren, Schriftstellers Michael Nast raus. Wie jedes Mal, hat er den Nagel auf den den Kopf getroffen. Genau das, was er schreibt, kann ich in meiner Generation durch die Bank weg wiedererkennen. Den Text findet ihr hier.

Komischerweise, kann ich diese „Beziehungsunfähigkeit“ nur im männlichen Umfeld wahrnehmen. Bei den Frauen sieht es ganz anders aus. Sie wollen sich binden, ziemlich intensiv sogar. Klar, alle haben ihre Affären nebenbei, aber alle warten darauf, dass eine davon ernst wird, oder sich eben eine andere Option ergibt. Meine beste Freundin ist gerade in der Situation, dass sie eine, ja wie soll ich es nennen? Affäre hat. So richtig kann man es nicht definieren, denn es sieht meiner Meinung nach, schon sehr nach einer Beziehung aus. Wieso ist es keine? Weil der Kerl dazu sich nicht festlegen kann. Er will der Einzige sein, der sie in den Arm nimmt, er möchte keine anderen Frauen sehen, weil sie ihm reicht. Wieso legt er sich nicht fest? Was passiert da im männlichen Hirn, wenn es um Bindung geht? Anscheinend sehen sie sich angekettet, mit Fußfessel, am Essenstisch Kartoffeln schälen.

Ein absolutes No-Go für Frauen in meinem Alter ist, zu erwähnen, dass man mit dem Gedanken an Kinder spielt. Kleines Beispiel: Ich date gerade einen Sozialpädagogen, netter Kerl, hat Potenzial. In meiner Sorglosigkeit postete ich bei Facebook einen Artikel darüber, dass Männer sich meist erst mit Mitte 30 mit dem Gedanken einer Familie auseinander setzen können. Keine 10min später eine Nachricht vom Pädagogen, er hätte den Artikel gelesen und festgestellt, dass es ihm da genauso gehen würde. Anscheinend würde ich ja schon Kinder haben wollen, und das würde dann eben nicht passen.

Sollte man dazu erwähnen, dass wir uns eigentlich nur einmal wirklich getroffen haben? Wie man sieht, reicht auch nur eine kleine Anmerkung, damit die Herren die Beine in die Hand nehmen. Männer, wenn ihr so weiter macht, stirbt 1. die Menschheit aus und 2. werden wir Frauen irgendwann lesbisch, weil ihr uns auf den Geist geht.

Wir suchen nach dem Perfekten, im Job und in der Liebe. Meiner Erfahrung nach, spürt man ob jemand zu einem passt, oder eben nicht. Ein Dazwischen gibt es nur, wenn man den Kopf hinzuzieht. Geht man vom Herzen aus, läuft es auf „ganz oder gar nicht“ hinaus. Wenn einem das Herz sagt: „Greif zu!“, warum greift man dann nicht zu? Ich kann das nicht nachvollziehen. Ich für meinen Teil möchte, dass jemand „mir gehört“, wenn ich merke, dass ich mein Herz vergeben habe. Da gibt es gar keine „es ist nicht der richtige Zeitpunkt“, „ich will erstmal Karriere machen“, „ich habe keine Zeit für eine Beziehung“ – Ausreden. Diese Gedanken kommen mir erst gar nicht, sie werden ersetzt durch: „Wieso eigentlich nicht?“, „Ich finde schon irgendwie Zeit“. Das hat nichts mit Anstrengung zu tun, das kommt automatisch.

Genauso sollte es ablaufen, zwei Menschen stellen fest, dass sie sich nicht loslassen wollen, und lassen sich nicht gehen! Einfach, unkompliziert, natürlich! Wie sagte meine Mama so schön…“Wenn es passt, ist es einfach“.

Wenn wir merken, dass uns ein Mensch glücklich macht, auch wenn diesem Glück vielleicht etwas im Wege steht, sollten wir das Glück genießen. Tun wir dies nicht, suchen wir weiter und weiter. Wer garantiert uns, dass wir jemals wieder so einen Menschen treffen werden? Wer garantiert uns das? Ich glaube, wenn wir auf unser Gefühl hören und die äußeren Umstände einfach Umstände sein lassen, kann es gut werden.

Update: Hier meine kleine „Kritik“ zum aktuellen Buch von Michael Nast „Generation Beziehungsunfähig“

Ebenfalls ein kleiner Bericht zur Buchpremiere von „Generation Beziehungsunfähig“

39 Kommentare

  1. Hallo Jule,
    Ich muss sagen ich habe diesen Beitrag auch wenn er nun schon ne Weile alt ist glsehr aufmerksam gelesen, und ich persönlich bin der Meinung das steckt sehr viel Klischee im Kontext.Heutzutage sind Definitiv nicht mehr die Männer die mit der Bindungsangst. Ich bin jetzt 37, habe schon eine Ehe hinter mir die durch Auseinanderleben zuende ging nach 12 Jahren…Man hat eigentlich gedacht man ist angekommen, und dann zerplatzt alles wie ein Ballon. was ich danach für Frauen kennengelernt habe, unfassbar. Egal ob 27 oder 37, wirklich jede hatte ihre eigenen Erlebnisse und dadurch Bindungsängste….Wobei mir tendenziell aufgefallen ist das die jüngeren die größeren Problemkinder sind. Kaum grün hinter den Ohren kommt nur ne ich will meine Freiheit und heute kann man ja auch mit 40 noch Kinder bekommen. Andersherum die älteren Frauen haben dann so ne Panik weil sie ja 37 sind und das erste oder vielleicht auch das 2. Kind fehlt…Ich selbst bin Vater einer 2jährigen, und du kannst dir nicht vorstellen wie schwierig es ist, als Mann mit einem Kind jemanden kennenzulernen.Die kleine lebt bei der Mutter und kommt alle 2 Wochen vorbei. Aber dann fallen von Frauen solche Aussagen wie „Kinder ne damit komm ich nicht klar.“ Oder “ um Gottes Willen ich hasse Kinder“. Eine umschrieb das nach einem treffen mit „du bist wirklich toll und wäre dein Kind nicht würde das schön werden, aber so bin ich dann doch zu egoistisch als das ich mir das antun könnte“….Man selbst sitzt dann da und denkt sich wtf… Es sind also nicht nur Männer die ein Rad ab haben. Und das lustige ist den Satz „was kennst du denn für Frauen“ den hört man öfter….

    1. Ja du hast Recht 🙂 es kommt immer auf die Perspektive an. Du aus deiner Position siehst die verkorksten Frauen, ich hingegen die verkorksten Männer. Die Frauen aus meinem Umfeld finde ich alle toll, obwohl der ein oder andere Kerl sicher einer gegenteiligen Meinung wäre 🙂 Am Ende muss das Puzzle zusammen passen, das tut es nur leider sehr selten

  2. Sehr interessanter Artikel. Mir hat die Passage „Klar, alle (Frauen) haben ihre Affären nebenbei“. Sehr treffend und beschreibt das Wesen der heutigen Frauen. Mit Verlaub scheinen die heutigen Frauen so stark frequentiert zu sein, das früher nur Prostituierten vorbehalten war.

    Ich rege mich keinesfalls darüber auf. Das geht für mich in Ordnung. Es ist eben die Realität. Männer sollten das wissen, wenn sie eine Frau kennen lernen

  3. Pingback: Der Mann, das arme Wesen – Reaktion auf ein Kommentar – Männer und Gefühle
  4. Ehrliche und nicht politisch korrekte Antwort gefällig?

    – 50% Scheidungsrate (70% davon von Frauen)
    – Unterhalt + Kinder gehen ausnahmelos, fast immer an die Frau
    – 20% (offiziele Zahl) der Kinder sind Kuckuckskinder (wie hoch dann die Dunkelziffer?)
    – Im Falle eines Kuckuckskindes hat Mann keinen Anspruch auf Gerechtigkeit in diesem Land
    – unweibliche „Frauen“ die, die bessere Männer sein wollen
    – sich die Rosinen rauspicken und die Pflichten nicht erfüllen, das nennen Frauen dann „emanzipiert“

    Ganz einfache Frage: Welchen Mehrwert bietet mir eine westliche/ deutsche Frau?

    Antwort: Nichts!

    Ist sie warmherzig, ehrlich und treu oder eher männlich, verbissen und stur? Dann ein weiteres Phänomen: In der Blütezeit ihrer „Schönheit“, also mit Anfang 20 – da wird gerne auf einen kleinen Pool an attraktiven Männern zurückgegriffen, während anständige und solide Männer leer ausgehen, da „langweilig“.

    Sobald aber diese ab 30 dann attraktiv für jüngere Frauen werden, da möchten die Gleichaltrigen Frauen „sich binden“, also dann sobald ihr eigener „Wert“ sinkt und einen Mann mit hohem „Wert“ (sozialer Status) wollen sie dann haben und zwar „langfristig“.

    Für wie blöd halten Frauen die Männer eigentlich? Jeder Mann mit Intelligenz wird sich keine verbrauchte Frau seines Alters mit allen emotionalen Altlasten nehmen, sondern schön seine erarbeitete Freiheit genießen und später auf eine wesentlich jüngere Frau zurückgreifen. Das ausgerechnet die Generation Baujahr 80er nun von weiblicher Seite dumm aus der Wäsche schaut…

    Ihr erntet eure Saat.

    Die Frauen die so langsam merken dass der Zug abgefahren ist, versuchen ihr Ego mit Sprüchen wie „Männer haben Angst vor starken Frauen“ zu retten. Die Realität ist aber dass sie entweder einen wesentlich unattraktiveren oder viel älteren Mann ab 30 abbekommen oder auf ein Haustier (was im Grunde in deren Augen dasselbe ist) zurückgreifen (müssen). Oder eben wie oft in meinem Fall als meine Affäre herhalten darf, die nach dem Akt auch höflich aber konsequent wieder aus meinem Reich verschwinden muss.

    Dei Frauen die mich mit Anfang 20 nicht wollten jetzt aber bei mir Schlange stehen, da sich mein beruflicher Erfolg mittlerweile rumgesprochen hat. Die bekommen exakt dasselbe von mir zu hören wie ich von ihnen damals „ich genieße meine Freiheit“. Ob ich dann mal mit ihr Sex habe oder nicht, entscheide ich spontan aber meistens belasse ich es bei einer freundlichen Absage.

    Ob sie dann das heulen anfängt oder mich verbal attackiert interessiert mich nicht. Sie wird abserviert, zur Not auch im Smartphone gesperrt. Und mit der „Sexwaffe“ ködern geht auch nicht mehr. Ich bekomme für gutes Geld das Beste vom Besten und das schön serviert. Wer jetzt glaubt es gebe einen Unterschied zwischen Prostitution und seiner Freundin, der soll mal seine Finanzen genauer anschauen und das, was er dafür bekommt.

    Über Liebe will ich bei westlichen Frauen erst gar nicht anfangen. Es kann sein dass mich das Glück beschert und ich eine familientaugliche feminine Frau auf einem anderen Kontinent kennenlerne aber hier ist alles im Arsch.

    Ist ein schönes Schauspiel und einen kleinen Trick über Frauen verrate ich Euch auch noch.

    Sollte Eure Angebtene eine 1A Perfonamce abliefern um Euch zu beweisen wie „doll“ sie Euch doch liebt, dann wartet mal ab wie viel „Liebe“ da noch im Raum ist, wenn Ihr Eurer im wahrsten Sinne des Wortes „Teuren“ von Eurer vasektomie erzählt…

    Haha Ha!

    Nein, bevor ich mir ein Weib ans Bein binde arbeite ich lieber als Selfmade 2-3 Tage die Woche und den Rest mach ich, was ich will. Das was bei einer heutigen Frau geliefert wird ist der Preis nicht Wert, ganz einfach.

    Herzlichst, ein Mann! 🙂

      1. Treffer! Sie sprechen das aus was ich und die meisten anderen Männer denken. Für die meisten Frauen (Generation der 80er) habe ich jedenfalls nur noch Verachtung übrig! Für wie dämlich halten Frauen Männer eigentlich?
        Sie sprechen von Liebe (und meinen Versorgung). Dergleichen ließe sich beliebig fortführen. Also was soll der Quatsch? Und mittlerweile scheinen das immer mehr Männer zu erkennen.
        Da wir mittlerweile regen Zuwachs aus anderen Kulturen erhalten, sollten unsere Poweremanzen doch einmal schauen, ob sie nicht auch dort „fündig“ werden!

  5. Du glaubst gar nicht wie oft ich schon mit Frauen über diese Thematik „Ansprüche“ gesprochen habe.
    Ein Lied könnte ich dir davon singen.
    Aber erst mal Input:

    Wer kennt das nicht? Lange Beziehung mit einem Menschen und irgendwann kommt der sogenannte Alltagstrott.
    Ein großteil der Männer geben sich meistens damit zufrieden, dass er in einer Beziehung ist.
    Und die meisten Ladies wollen diesen Zustand ungern beibehalten und möchten mit Gesten oder Verhalten den Mann dazu animieren, endlich auf die Potte zu kommen.
    Die Männer spüren diesen Druck und die Unzufriedenheit ihrer Frauen.
    Ur-Instinkt des Mannes „fight or flee“.
    Das sieht dann bei den Paaren so aus, es wird gestritten oder total geschwiegen. Was natürlich nicht förderlich für eine Beziehung ist.
    Das ist das was ich mit „wir Männer müssen uns ständig beweisen“ meine 🙁
    Für den Mann gilt: „was funktioniert muss nicht verändert werden.“
    Für die Frau gilt: „ich bin die Beste was einem Mann passieren kann, also habe ich auch ein Recht auf nur das Beste.“

    Wie man sieht, wird so etwas auf Dauer nicht gut gehen. Siehe hohe Scheidungsrate 🙁

    Ich kenne sehr wenige Paare, wo es tatsächlich funktioniert.
    Jedoch sollte ich dabei erwähnen, dass dies schon eine Generation nach uns ist 😛
    Von den Damen habe ich gesagt bekommen: „Ich lasse ihn einfach machen.“
    Und diese Ehemänner danken ihre Frauen dafür mit Einladung zum Essen, Ausführen ins Theater, usw.

    Ja ich gebe dir Recht, es muss ein Wandel in unserer Generation (auch die nach uns) stattfinden. Jedoch wird es sehr lange dauern, weil es noch gewisse Baustellen in unser Gesellschaft gibt. 🙂

    1. Möchten Frauen wirklich aus diesem „Alltagstrott“ ausbrechen? Manchmal kann das nämlich ganz schön entspannend sein, zu wissen was passiert 🙂 Ich kann da vermtlich einfach zu wenig mitreden. So sehr ich manchmal über meine vergangene Beziehung klage, Streit gab es sehr sehr selten. Ich glaube auch nicht, dass mein Ex Druck verspürt hat, um mich zu kämpfen oder sich beweisen zu müssen. Brachte er mir Blumen mit, dann machte er das, weil er mir eine Freude machen wollte, und nicht aus Druck. Ich kenne auch nur wenige Paare wo es über längere Zeit funktioniert, aber die bewundere ich umso mehr.

  6. Mein Bruder sagte mir einst: „Sich zu verlieben ist mega einfach, aber die Beziehung zu halten sei die größte Herausforderung“.
    Liebe Jule, ich weiß dass du das alles könntest, was du im letzten Kommentare erwähnt hattest 🙂
    Und ich denke das würden die wahren Männer auch zu schätzen wissen.

    Nur ist es in der Welt der Frauen ein festgeschriebenes Gesetz!
    -> „Der Mann macht immer den ersten Schritt.“
    Und diese Denkweise ist in den Köpfen der Frauen festgebrannt!
    Eva Illouz (Soziologin) erwähnte in einer ihrer Bücher, dass die Männer damals sogar ihrer angebetenen Frau, einen Liebesbrief geschrieben haben.
    Somit war das eine Liebeserklärung an die Frau. (Erster Schritt des Mannes)
    Die guten alten Zeiten *seufz* 😀

    Was haben wir heute im 21. Jahrhundert?
    Von Seitens der Männer, die Unsicherheit.
    Von Seitens der Frauen, frustrierte Frauen die darauf warten dass er es endlich wagt und sagt.

    Und das ist der springende Punkt!
    Welche Frau würde zu ihren Mann sagen, den sie anhimmelt, dass er es sagen soll?

    Weißt du was ich vermute? Ich vermute dass die Männer angst vor der emanzipierten Frau haben.
    Hm… so was würde ich gerne mal mit dem Hr. Nast diskutieren wollen.

    P.S.
    Hoffentlich hat man sich trotzdem gern, auch wenn es so ein hartes Thema ist :/

    1. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Männer Angst vor emanzipierten Frauen haben! Jedenfalls wurde mir mal gesagt, dass eine Beziehung mit mir sicherlich nicht einfach wäre, da ich sehr viele Ansprüche stellen würde. Das habe ich anfänglich gar nicht verstanden. Aber ja, ich habe viele Ansprüche, diese erscheinen aber nur den Menschen als besonders hoch, die die für mich normalen Werte nicht teilen bzw. nicht für gut befinden.

      1. Angst vor emanzipierten Frauen? Nein, niemand hat Angst vor denen, nur Angst davor, dass sie ernst genommen werden und ihr feministischer und emanzipierter Bull-Shit sich in der Welt verbreitet.
        Das einzige Problem in vielen Beziehungen ist, dass die Frau den Mann so ändern will, wie er ihr gefällt, aber sie selbst bleibt wie sie ist. Wird dies kritisiert, dann kommt die angeblich starke Frau und pocht darauf, dass sie sich selbst treu bleibt. Eine emanzipierte Frau darf sich ja nicht selbst aufgeben. Oder kurz: Frauen wollen nehmen, aber wenig bis nichts geben.

        PS: Frauen merken gar nicht wie sehr sie immer noch auf den alten Werten des Gentlemans pochen, aber selbst nicht lady-like sein müssen, da wir ja das 21. Jahrhundert haben.

      2. Wenn emanzipiert wenigstens richtig verstanden würde…nämlich unabhängig, vor allen Dingen finanziell. Es ist doch so dass Frauen immer noch nach Status und Geöd schauen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
        Ein beliebter Spruch von MGTOWs ist: „du Schatz, ich mag Frauen ja wirklich, aber ich warte auf eine Emanzipierte.“ Und das ist dann eigentlich voller Ernst, denn sei mal ehrlich. Viele Frauen warten auf den Prinzen, der ihr die Tür und das Portemonnaie aufhält. Das ist NICht emanzipiert und schon gar nicht stark.
        Männer sind seit Jahrtausenden emanzipiert und seit 30 Jahren entmanntzipiert.
        Starke Männer suchen starke Frauen, aber wo sind schon solche Frauen zu finden??

        1. Die Dinge, die hier so machne schreiben, klingen für mich teilweise echt traurig! Männer haben anscheinend sehr viel Angst um ihre finanziellen Mittel. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen. Denkt wie ihr wollt, ich kenne solche Frauen nicht, die von einigen hier beschrieben werden

      3. Warum glaubst du das? Kurze Frage: Ich habe heute einen stinkenden Penner in der S-Bahn gesehen. Würdest du ihn ficken oder hast du Angst vor ihm?
        Vermutlich wirst du weder mit ihm Sex haben noch Angst vor ihm haben sondern ihn einfach nur ekelig finden. Und das ist auch deine Antwort auf die Frage mit den emanzipierten Frauen – die meisten Männer finden diese Frauen einfach ekelig.

  7. Puhh, ich versuche mal gaanz weit auszuholen und nehme Stellung dazu.
    Aus der Sicht eines Mannes und durch viele Gespräche mit Männers und Frauens 😀

    Die sogenannte Beziehungsunfähigkeit unter den Männern ist sehr individuell und hat sehr viele unterschiedliche Wurzeln.
    Zum Beispiel, haben es die Eltern vorgelebt? Oder aus welchen Umfeld ist man aufgewachsen? Was hat man(n) für Erfahrungen gemacht?
    Aber bleibe ich doch mal in der Gegenwart.
    Ich kenne viele Männer mit sehr guten Charaktereigenschaften: Türe aufhalten, in die Jacke helfen, zuvorkommend, gut im Beruf und mit viel Humor.
    Aber sind größtenteils Single!
    Sicher fragt man nach, weshalb sie noch Single sind.
    Es kamen sehr interessante Gespräche raus.

    Beruf vs. Familiengründung (In den meisten Gesprächen)

    Ich habe angst dass meine Frau mich eines Tages verlassen wird,
    weil ich vielleicht eines Tages nicht gut genug sei für sie.
    Warum?
    Weil wir als Mann uns ständig beweisen müssen gegenüber der eigenen Frau!
    Wir müssen knallhart sein, draufgängerisch und für alles nen kühlen Kopf bewahren.
    Aber müssen gleichzeitig romantisch sein, liebevoll und zärtlich.
    Jetzt stell dir noch vor, mit dieser Frau hättest du noch Kinder!
    Da hetzt sie dir die ganzen Ämter und Gerichte auf den Hals, dass du schön Unterhalt zahlst.
    Ok, aber welcher normale Mann würde so etwas durchalten? Geschweige mitmachen?
    Deswegen sehe ich den Beruf als noch einzig verbleibende Möglichkeit woran man bauen kann und denk erst gar nicht daran eine Familie auf zu bauen.
    Jetzt stell dir noch vor, in der heutigen Leistungs- und Konsumgesellschaft ist jede Person ersetzbar.
    Der Optimierungswahn und den Drang nach immer was besseren macht es für Männlein und Weiblein nicht einfacher!
    … ( einer von vielen Dialogen)

    Auf deine Frage Jule, ob wir Männer Gefühle haben?
    Ich sage es dir von Mann zu Frau und weil wir in derselben Generation sind,
    definitiv „JA“!
    Jedoch dürfen wir diese Gefühle nicht zeigen, ansonsten gilt man in der heutigen Gesellschaft als schwach.
    Eine Biologin sagte mir einst, dass wir Männer psychisch anfälliger sind für Trennungs- und Scheidungsbelange. Weshalb sterben wir sonst im Schnitt früher? 😀

    So weit mal genug geschrieben :/

    1. Ihr müsst euch als Männer immer beweisen? Ich sehe das eher andersrum. Ich habe das Gefühl, mich immer anbieten zu müssen. Zu sagen, dass ich kochen kann, liebevoll bin und für eine Familie sorgen könnte. Aber das reicht leider nicht. Du hast Angst, dass es jemand besseres gibt, für den du verlassen wirst? Such dir die richtige Frau! Ich würde nicht auf die Idee kommen, jemanden den ich Liebe für einen anderen zu verlassen. So etwas soll es geben, ist mir Menschenkenntnis a´ber gut zu vermeiden.

  8. Pingback: Michael Nast Hype | Männer und Gefühle
  9. Naja, ich bezweifle, dass so viele Frauen eine Affäre haben. Einige sicherlich, aber die meisten wohl eher nicht. Ich stelle da eher, freilich mit Ausnahmen, eine gewisse weibliche Asexualität fest.

    Aber nichtsdestotrotz ist darüber hinaus deine beziehungsweise eure Diagnose der männlichen Beziehungsunfähigkeit nichts neues. Schon vor zehn Jahren wurde allgemein festgestellt, dass der Rückgang der Geburten nichts mit einer Gebärunwilligkeit der Frauen beziehungsweise weiblichen beruflichen Selbstverwirklichungswünschen oder -absichten zu tun hat, sondern mit der Verweigerungshaltung der Männer, Beziehungen einzugehen und Vaterrollen auszufüllen und zu leben. Die Begründung hierzu wurde irgendwo in einer allgemeinen gesellschaftlichen Verunsicherung männlichen Seins verortet.

    1. @waldstern

      was von anderen festgestellt wird und was die wahren Beweggründe vieler Männer sind ist nicht immer kongruent.

      Wenn man wirklich erfahren möchte warum der Beziehungswandel bei Männern z.Z. so stark wahrgenommen wird kann sich dafür gerne im Internet belesen. Die Beweggründe sind vielschichtig.
      Begriffe wie MGTOW oder TRP (The Red Pill) geben hier einen guten Anfang. Das ist zwar für den angloamerikanischen Raum aber bis auf einige Kleinigkeiten 1:1 auch für uns Westeuropäer übertragbar.

      http://www.reddit.com/r/MGTOW
      http://www.reddit.com/r/TheRedPill/

      für Personen mit schlechten Englischkenntnissen gibt es auch
      http://genderama.blogspot.de/ und zum Teil
      https://allesevolution.wordpress.com/2013/08/14/warum-leute-keine-kinder-kriegen/

      Im Endeffekt passen sich Männer mit ihrem Verhalten nur an die soziale Umgebung an. Das spricht natürlich nicht gerade für unsere gesellschaftlichen Werte 😉

      1. Ja ist kein schöner Wandel der da passiert. Ich habe aber Hoffnung, dass sich das wieder umdreht irgendwann.

    2. Sehr viele Frauen sehnen sich geradezu nach Nähe. Da spielt es keine Rolle mehr ob der Traumprinz auf dem Pferd entlang reitet oder einfach nur Ficker der sich ein paar nette Worte ausgedacht hat entlang geht. Viele Frauen denken sich ab einem gewissen Alter, dass es besser ist einen netten Typen zum Sex zu haben als den Rest ihres Lebens auf den Prinzen zu warten dessen Erscheinen mit jedem Jahr unwahrscheinlicher wird.

  10. mhm… ich denke es ist auch eine Frage des Timings. Männer wollen schon auch manchmal den Sack zu machen… aber das muss ja nicht genau dann sein wenn die Frau auch will. (Meistens doch eher später.) Und dann sind so was wie Karriere oder keine Zeit blabla tatsächlich nur Ausreden.

  11. Und nun kannst du dir vorstellen wie man sich Anfang und Mitte 30 als Frau fühlt…. Wie schrieb es doch ein mitt30er Typ auf einer dating Plattform: „you are a beautiful nymph in her early 20s with a mind of a 30s woman…“ Die Angst vor dem binden vor Abhängigkeit…. Generation No Kids please!

          1. Erstmal ja. Und abwarten, sich entspannen. Und selber schauen wie man die Sache sieht. Wenn er der Richtige ist, läuft er dann auch nicht weg, wenn es ernst wird.

          2. Wenn da nicht der Faktor Zeit wäre…was ist, wenn man den Richtigen erst mit 50 trifft?

          3. Sprich selber Männer an, vorzugsweise die Schüchternen, dann hast du und die meisten anderen Frauen gute Chancen. Die meisten Männer sind eher schüchtern und die welche es nicht sind, sind Aufreißer für die du nur eine Kerbe im Bettpfosten bist.

          4. na so Schwarz Weiß ist es dann doch nicht 😉 Mein Freund ist weder schüchtern, noch ein Aufreißer. Ein ganz normaler Kerl eben.

  12. Naja … Deine Generation ist schon eine „Ich will mich nicht festlegen“-Generation ist. Es ist immer der Zweifel, dass vielleicht eine bessere Option woanders auf einen lauert… Und dann steckt man in dieser doooofen Beziehung…
    Die andere Seite hat oft Angst etwas so seltenes wie eine „Affäre-die-Beziehung-werden-könnte“zu verlieren und sagt nix… Stellt keine Forderungen.
    Deine Freundin könnte den Nicht-Festlege-Mann ja auch links liegen lassen und weitergehen, ne?
    Also es sind nicht die Männer, die Beziehungsunfähig sind – die Frauen sind es nur auf andere Weise …
    Es ist verkorkst… Aber es gibt sie immer noch – die Beziehungen, die einfach so passieren und bleiben … 😉
    Irgendwo irgendwann gibt es immer ein bisschen Liebesglück 😉

    1. So sehe ich es auch! Ich bin jemand mit fast null Beziehungserfahrung. In meinen 20ern durfte ich feststellen, dass ich den Frauen nicht gut genug bin. Komischerweise fanden mich (angeblich) immer alle, die schon vergeben waren aber ganz toll. Die Frauen haben halt gerne „rumprobiert“ und es war ihnen auch egal, ob es Nebenbuhlerinnen gab. Heute habe ich keinen Bedarf mehr nach einer Beziehung. Ich probiere jetzt auch immer wieder neues aus und fühle mich frei dabei – der emanzipierte Mann.

      1. Wenn jemand ohne eine Beziehung glücklich sein kann, dann soll er so leben 😉 Aber heißt emanzipierter Mann gleich kinderloser Mann? Oder wie sieht das mit der Familienplanung aus, so ganz ohne Beziehung?

        1. Du hast es vielleicht schon geahnt: Ich will keine Kinder. Die Urteile in Familienrecht und Scheidungsrecht habe ich nun eine Zeit lang berufsbedingt lesen können (mit juristischen Kommentierungen). Dabei hat sich für mich abgezeichnet: Zahlen muss fast immer der Mann, während die Frau unbehelligt – und teilweise sogar auf Rat des Jugendamtes und mit Billigung des Gerichts – Umgangstermine sabotieren darf. Selbst ungeahndete Falschanschuldigungen (die die soziale Integrität eines Mannes dauerhaft beschädigen) sind Gang und Gäbe. Ich hatte noch nie einen richtigen Kinderwunsch und die genannten Erkenntnisse haben mich zum überzeugten Zeugungsverweigerer gemacht. Nun hatten ab meinem 28. Lebensjahr überraschender Weise doch ein paar Frauen Interesse an mir. Komisch, keine hat sich an meiner fehlenden Beziehungserfahrung gestört… Kann doch nicht sein, dachte ich. Eine wollte gleich beim ersten Treffen Sex… Kann doch nicht sein, dachte ich. In allen Fällen waren es Alleinerziehende, die dringend „mein Bestes“ wollten. Rückblickend wäre ich heute Zahldepp, wenn ich mich nicht selbst aufgeklärt hätte. Mittlerweile rede ich mich nur noch raus, wenn ich Interesse bemerke – Ich bin ein schlechter Deal für Frauen. Ich liebe Computer und habe keinen Sinn für Romantik. Ich will nur Sex, ohne Verantwortung übernehmen zu müssen.

          1. Man was kennst du denn für Frauen? Mir stellt sich so ein Problem nicht, da ich meist mehr verdiene als die Männer. Aber ganz ehrlich, da wo liebe ist haben solche Streitigkeiten nichts zu suchen. Wir sprechen uns nochmal wenn du alt bist und du an Feiertagen allein rumsitzt 😉

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