Ist das Liebe, oder kann das weg?

Was macht man, wenn man gar keinen Bock auf Halloween hat? Genau, ein bisschen Kultur! Gottseidank war zufällig eine Lesung meines Lieblingsautors Michael Nast angesetzt. Er hat „Ist das Liebe, oder kann das weg?“ geschrieben, was ich eigentlich immer in der Tasche habe, falls ich mal irgendwo Wartezeit habe. Es war eine Doppellesung mit dem Musiker Dirk Zöllner. Die Location war leider am Arsch von Berlin, wir haben echt knapp 2h dorthin gebraucht. Die Lesung war wirklich der Knaller. Gerade am Anfang musste ich einige Tränen der Rührung wegdrücken, später Tränen vor Lachen.

Die Stimmung war perfekt! Auch die Begleitung stimmte. Der Mann, der mir vor einiger Zeit noch die Ohren vollgequasselt hatte, war auf einmal sogar ziemlich charmant. Vor der Lesung sprachen wir Michael an, ob er mein Buch signieren könnte. Leider hatte er seinen Signierstift gerade nicht zur Hand und vertröstete mich auf später. Wir kamen ins Gespräch und unterhielten uns super! Toller Autor, sehr viel Fannähe, ich war begeistert! Nach der Lesung bekam ich dann endlich meine persönliche Widmung 🙂 Da spielt zwar schon ein gewisser Groupifaktor eine Rolle, aber was soll es, da stehe ich zu 😉

Nach knapp 2h Heimfahrt setzten wir uns noch in eine Bar, um uns einen Absacker zu genehmigen.

Am Vormittag hatte ich über tinder einen ehemaligen Mitschüler „gematcht“, mit dem ich mich damals schon sehr gut verstand. Leider ist der Kontakt abgebrochen, als ich mit seinem besten Freund zusammen kam.

Da wir im gleichen Stadtteil unterwegs waren, gesellte er sich mit seinen Freunden zu uns. Am Anfang dachte ich, dass ist sicherlich eine komische Situation, wenn zwei tinder Matches aufeinander treffen, aber das lief entspannt. Wir spielten eine Runde Dart (ich zockte die Männer natürlich ab 😉 ) und lachten viel. Danach zog es uns in die Wohnung von einem dieser Typen. Dort gab es dann den wirklichen „Absacker“. Als ich heim wollte, bot sich mein ehemaliger Mitschüler an, mich zum Bus zu begleiten. Er hatte vorher schon ziemlich gebaggert, aber auf eine charmante Art. An der Haltestelle angekommen, konnte ich einen Kuss dann nicht abwehren. Es war ok, aber nicht dass ich sagen würde WOW. Etwas komisch fand ich, dass er darauf bestand, mich bis zur Haustür zu bringen. Natürlich war er darauf aus, dass er die Nacht bei mir verbringen könnte aber nix da….das wäre dann doch zu offensichtlich gewesen.

Habe ihn also vor der Tür stehen lassen, alles andere wäre einfach nicht passend gewesen.

Schon etwas crazy was in den letzten Tagen abgeht, man merkt es wird Winter und die Bemühungen jemanden zu finden werden intensiviert.

In ein paar Stunden bin ich mit einem Freund zum Horrorfilm gucken verabredet….ich bin gespannt….ich sag nur: Was für ein Wochenende!

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