Das Herz sagt „verliebt“, doch ich wähle den Status „glücklich“

Was zwischen dem ersten Date und dem Beginn einer Beziehung passiert, ist bei jedem Paar verschieden. Was fast alle Pärchen gemeinsam haben: Es ist ein harter Weg! Vorbei die Zeit der jugendlichen Leichtigkeit, in der durch „Willst du mit mir gehen?„- Zettelchen eine vermeintliche gemeinsame Zukunft besiegelt wurde.

Es war in jungen Jahren kein Risiko, was hatte man schon zu verlieren? zeit gab es schließlich noch genug. Umso älter man wird, desto langwieriger und komplizierter wird der Prozess, der aus einem Kennenlernen, eine Beziehung werden lässt. Der Mut ins kalte Wasser zu springen und sich auf einen Menschen einzulassen, schwindet. Sind wir erwachsen, ist unsere Persönlichkeit grundlegend gefestigt. Es ist schwer, sich einer anderen Person anzupassen und die Komfortzone zu verlassen.

Ich stemple Menschen ab

So sehe ich es oft in meinem Umfeld, dass potenzielle Partner aussortiert werden, weil das Einlassen auf sie Anstrengung bedeutet. Da ist niemand mehr, der sich wie ein passendes Puzzlestück in der eigene Leben einfügt. Jedes Lebensjahr bringt neue Eindrücke und Erfahrungen, die jeden Menschen prägen. Das Puzzlestück hat viel mehr Ecken und Kanten. Die Möglichkeit, dass es sich in ein Bild ohne Probleme einfügt, ist gering. Wer kennt es nicht, dass eine fremde Person ohne Absicht, einen „wunden Punkt trifft“? Sei es eine Formulierung, die negative Emotionen in uns auslöst, weil wir sie vielleicht von einem Ex-Partner öfter hörten. Vielleicht sind es auch Charaktereigenschaften, die in unserem Kopf zu einer Blockade führen, ohne dass dies gewollt ist. Ich nehme mich davon nicht aus. Ähnelt jemand zu sehr einem Ex-Freund, ziehe ich mich zurück. Aus Angst die Vergangenheit zu wiederholen, stemple ich Menschen ab. Aus diesem Grund ist es verdammt schwer, sich auf eine neue Person einzulassen. Zu viele Erfahrungen schwirren in meinem Hirn, die zur Vorsicht raten. Den Kopf ausschalten ist leichter gesagt als getan.

Flucht aus der Verantwortung

Es passt einfach nicht!“ – höre ich ständig in meinem Freundeskreis. Ich frage gerne nach, was denn genau nicht passen würde. Eine richtige Antwort bekomme ich eigentlich nie. Ich habe das Gefühl, dass „passt einfach nicht“ eine Flucht ist. Eine Flucht aus der Verantwortung. Beziehung heißt etwas aufzugeben, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft zu planen. Der Alltag würde sich ändern, die Gewohnheiten passen sich an. Veränderung macht Angst. Veränderung macht auch mir Angst.

Der Optimismus löst sich in Luft auf

Hat man das erste Date erfolgreich hinter sich gebracht, besteht noch eine Art Euphorie. Optimismus überlagert mögliche Bedenken. Doch spätestens bei den nächsten Treffen, rattert das Hirn. „Kann ich mir vorstellen mit diesem Mann auf der Straße Händchen zu halten?„, „Was würden wohl meine Eltern über ihn denken?„, „Könnten wir eine Familie gründen?„, „Kann ich mir vorstellen, dass das der Mann fürs Leben ist?„. Und schon löst sich der Optimismus in Luft auf. Den Zeitraum zwischen dem ersten Date und einer Beziehung, empfinde ich  wie den Lauf auf Glatteis mit einer zu großen Glasvase in der Hand. Es besteht jeden Moment die Möglichkeit zu stürzen und die Vase zu zerstören. Jeden Moment besteht das Risiko, das kleine Liebespflänzchen zu zertreten. Für mich ist die Phase vor einer Beziehung darum ungemein anstrengend. Mein Hirn arbeitet, arbeitet, und arbeitet. Mag er mich wirklich? Sieht er eine Zukunft für uns? Kopfschmerzen! Nichts mit locker flockig kennenlernen und schauen was daraus wird.

Da meldet sich das Hirn und wundert sich

Ich kann von solchen Situationen ein Lied singen. Vor wenigen Jahren trat ein Herr in mein Leben, der alles umschmeißen sollte. Kuss zu Silvester, regelmäßiges Sehen, Herzchen in den Augen. Aber Moment, so einfach konnte das doch nicht gehen! Da meldete sich mein Hirn und wunderte sich, dass da auf einmal jemand sein sollte, der mich zu mögen schien. Das geht doch gar nicht! Mochte mich doch in letzter Zeit niemand so richtig. Und schon suchte das Hirn nach Fehlern. Ich war verwirrt, machte einen Schritt nach vorn, und sprang gleich wieder zurück. Pure Angst machte sich breit. „Du darfst das nicht versauen!“ – trichterte ich mir tagtäglich ein. Das blieb von ihm natürlich nicht unbemerkt. „Wir gehen das ganz ruhig an!“ – versuchte er mich zu beruhigen. Ruhig kann ich aber nicht! Ich komme mit dem Zeitraum zwischen Kennenlernen und Beziehung einfach nicht klar. Ich brauche Fakten. Ich will mich auf irgendetwas verlassen können. Aber ich habe Angst. So bemerkte auch Facebook meine Unsicherheit. Minutenlang überdachte ich meine Statusmeldung, in der ich erwähnen wollte, wie schön es war mit dem Herren Zeit zu verbringen. Mein Herz sagte: „Schreibe verliebt!„. Doch meine Finger scrollten weiter und wählten „glücklich„. Nur nichts definieren, nur niemanden überfordern, nur keinen Korb kassieren.

51 Kommentare

  1. Och Jule 🙂

    Also erstmal schön, das freut mich total das zu lesen.

    Dann ENTSPANN DICH… Meine Vorkmmentatoren haben es ja bereits geschrieben, Du kannst Dich eh‘ auf nichts als Dich selbst verlassen… am Wenigsten darauf, dass das jetzt bis in alle Ewigkeit hält. Freu‘ Dich doch am Hier und Jetzt und genieß‘ verdammt nochmal. Der Alltag, den Du ja bei der letzten Beziehung so sehr verflucht hast, der kommt noch früh genug. Und die Schmetterlinge vom Anfang kommen nicht wieder – die sind nur jetzt da.

    Facebook: Das ist so traurig. Was, wenn Du nächste Woche schreiben musst „Wieder Single“ oder „Es ist kompliziert“ – was denken Deine Freunde dann? Und entschuldige bitte? Aber Freunde, die über Dich denken „Die bekommt’s eh‘ nicht hin“ und sich Sorgen machen, weil Du Single bist, nimmst Du bitte am Hemdkragen und schmeisst sie in hohem Bogen aus Deinem Leben raus. Das ist von außen betrachtet extremst traurig.
    Und was passiert, wenn Du der Welt Deinen neuen Freund präsentierst?
    Was, wenn da keiner „Like“ drückt? Ist dann die Beziehung per se gescheitert, weil Du keinen Daumen hoch von Deinen Freunden bekommst?

    Deswegen mein Rat von oben: Kopf ausschalten und genießen. Du kannst es am Ende eh‘ nicht beeinflussen was dabei rauskommt. Dein Freund hat schon recht, lasst es doch einfach langsam angehen?

    Ich drücke die Daumen (nicht verwechseln mit dem FB-Like-Daumen 🙂 )

    1. Ihr sprecht alle so wahre Worte hier. 😉

      Aber ich kann Jule da schon gut verstehen. Ich glaube ich bin da sehr ähnlich.

      Wenn ich dann mal jemanden kennenlerne, der ganz offensichtlich auch Interesse an mir hat, dann fange ich direkt an zu planen. Wir ziehen irgendwann zusammen. Wie wird die Wohnung sein, wann und wie soll eine Hochzeit stattfinden, ein, zwei oder drei Kinder. Da sind die Überlegungen wann ich den Liebsten den Eltern vorstellen will und ob ich ihn zu unserem alljährlichen Familienurlaub mitnehmen soll schon harmlos gegen.
      Ich hoffe auch immer darauf, dass man das ganze jetzt Beziehung nennt. Weil ich dann das Gefühl habe in Sicherheit zu sein. Das gefunden zu haben, was ich all die Jahre suche.
      Aber ganz ehrlich? Man ist nicht sicher. Nur weil man sich darauf festlegt (wie nun auch immer), dass das Kennenlernen vorbei und das jetzt eine Beziehung ist, kann es jederzeit dazu kommen, dass man das wieder beendet. Habe ich ja auch oft genug am eigenen Leib erfahren.
      Ich weiß nicht was man dagegen tut. Der nett gemeinte Ratschlag einfach nur genießen und den Kopf ausschalten. Sich kennenlernen und einfach schauen was draus wird. Bei mir funktioniert das leider nicht. Und wenn jemand ein Rezept herausgefunden hat, darf er es gern mit mir teilen. 😉

      Zum Thema Face.book. Auch da kann ich Jule sehr gut verstehen. Ich bin jemand, der eher wenig teilt. Mein Leben findet offline statt. Ich brauche keine soziale Plattform, um mein Leben zu teilen.
      Aber gerade beim Thema Beziehung, ticke ich da ein wenig wie Jule. Hat es nur den Hauch einer Beziehung, den Anschein einer Chance auf etwas Längerfristiges, bin ich bestrebt das in die Welt hinaus zu schreien. Und genau mit diesem (zugegebenermaßen unsinnigen und irrationalen) Gedanken, dass das jetzt jeder wissen soll, weil ich eben auch mal Glück im Leben habe. Weil ich nicht unilebenswert bin. Weil ich auch endlich meinen Schatz und damit den verdienten Platz in der Gesellschaft gefunden habe.
      Ich habe es in den letzten Jahren doch nie getan. Weil die Angst davor den mir nicht ganz so nahen Freunden (die nun mal die sind, die es über Social Media erfahren) erklären zu müssen dass und warum die Beziehung schon wieder vorbei ist. Und wie schon gesagt – die Gefahr besteht immer. Meine Liebsten um mich rum sehen mir schon an der Nasenspitze an, wenn ich mal wieder verliebt bin. Das bleibt ohnehin keine zwei Stunden geheim. 😉

      1. Du sprichst mir aus der Seele 🙂 wir verstehen uns 😉 ein bisschen planen muss auch sein. Wenn man dann nämlich feststellt, dass sich das nicht gut anfühlt, weiß man Bescheid 🙂

      2. Ich spring mal mitten rein: „Weil die Angst davor den mir nicht ganz so nahen Freunden (die nun mal die sind, die es über Social Media erfahren) erklären zu müssen dass und warum die Beziehung schon wieder vorbei ist.“

        Wieso musst Du das überhaupt erklären und warum hast Du Angst vor „Freunden“ ? Solltest Du per Definition von Freundschaft nicht haben müssen.

        Das ist vielleicht mein Altersvorsprung – aber ganz ehrlich? Warum beschäftigt Euch die Meinung von nicht mal engen Freunden so sehr? Klar, von meiner besten Freundin möchte ich auch immer nur hören, dass ich eine tolle Wahl getroffen habe und so… Aber sobald das aus dem innersten Kreis rausgeht und sowieso erst Recht auf Facebook?

        Sowas von Latte, sollte Euch das sein. 🙂

        IHR wollt und sollt doch glücklich sein, hilft dabei ein Status auf Facebook? Ihr setzt Euch doch nur unter Druck… wahrscheinlich macht ihr lieber erstmal nicht Schluss, auch wenn ihr unglücklich seid, weil oorrrrrrrr… dann muss ich ja den Status auf FB wieder ändern…? 🙂

        Ist das dann so ein Ding von „Mein Haus, mein Auto, mein Freund“? Hauptsache was vorweisen, sonst hat man’s im Leben nicht geschafft?
        Wenn ihr bis zum 10-Jährigen Abi-Treffen nicht verheiratet seid und 2 Kinder habt, seid ihr dann die totalen Looser? Mietet ihr Euch dann ne Familie?? 🙂

        „weil ich eben auch mal Glück im Leben habe. Weil ich nicht unilebenswert bin. “
        Hast Du nur dann Glück im Leben, wenn Du in einer Beziehung bist? Gesund sein, ’n Job haben, eine Wohnung haben, spannende Hobbies haben? Das ist kein Glück? 🙂

        Und: Vielleicht denken die Anderen ja gar nicht, dass Du unliebenswert bist? Aber vielleicht denkst Du das? Warum? Weil Du Single bist? Also „Liebe“ definiert sich dann nur in einer Beziehung? Deine Freunde – die lieben Dich nicht? Eigentlich sollte jeder der auf FB mit Dir befreundet ist, Dich gut finden… mal zumindest.. und idealerweise, die engeren, auch lieben… Die brauchen keinen Status, um zu wissen, dass Du liebenswert bist… 🙂

        Ich bin tatsächlich sehr erschrocken und auch betroffen, dass Du Dich und Deinen Platz in der Gesellschaft darüber definierst, ob Du in einer Beziehung steckst oder nicht. Die Gesellschaft hat ehrlich gesagt nix davon, ob Du liiert bist oder nicht… 🙂
        Den anderen Menschen (also der Gesellschaft) geht es nicht besser oder schlechter, weil Du Single oder Vergeben bist. Man könnte noch sagen, dass es positiv ist, wenn man zusammenzieht, weil dann mindestens eine Wohnung frei wird.
        Aber ansonsten ist der Gesellschaft Dein Beziehungsstatus relativ egal… 🙂

        Also bitte nicht falsch verstehen, ich kann schon nachvollziehen, dass man das machen möchte und ich bin durchaus in den sozialen Medien unterwegs und benutze sie, um meinen Freundeskreis zu unterhalten und zu pflegen.

        Aber darüber zu „jammern“, dass man den Beziehungsstatus nicht ändern kann, um die Welt wissen zu lassen, dass man es geschafft hat… ?

        Das stimmt mich dann tatsächlich einfach nur sehr nachdenklich. Denn ihr seid ja scheinbar ganz interessante, kluge, junge Frauen, die Mitten im Leben stehen. Dass ihr Euch über sowas definiert, ist total schade…

        1. Oh nein, wirke ich wirklich so verzweifelt?! Das bin ich nämlich gar nicht. Ich mag mein Leben – auch als Single.
          Ja, ich hätte gern einen Mann an meiner Seite. Schon allein deshalb, weil ich auch gern Kinder hätte. Aber dieser Wunsch ist nicht lebensbestimmend. Sollte ich auch die nächsten Jahre allein durchs Leben gehen, dann werde ich das voraussichtlich größtenteils glücklich tun. Weil meine Welt nicht zusammenbrechen wird, falls ich keine Kinder habe.

          Mein Kopf weiß auch, dass es mich als Mensch nicht ausmacht, ob ich nun Single oder vergeben, verheiratet oder allein lebend bin. Aber es fühlt sich anders an. Irgendwie fühlt es sich so an, als wäre die gesellschaftliche Erwartung sich einen Partner zu suchen und für Nachwuchs zu sorgen.Das sagt einem keiner (kaum einer) ins Gesicht – aber so kleine Sprüche hier und da lassen mich das schlussfolgern. Schon allein die Politik, die immer wieder betont wie wenig Kinder wir in Deutschland haben. Überall wieder merkt man halt, dass das so eine Aufgabe der Menschheit ist irgendwie… Und ist es ja auch – es sichert unser Bestehen.

          Also wie gesagt – ich mag mich im großen und ganzen. Natürlich gibt es Dinge mit denen ich unzufrieden bin (wer hat die nicht) und ich würde ganz bestimmt nicht nein sagen, wenn da draußen endlich mal mein Traumprinz auftauchen würde. Aber ich genieße auch meine Freiheiten die das Single-Leben mit sich bringen, indem ich die letzten zwei Jahre mal locker neben dem Job studiert habe oder indem ich jetzt mal ohne mich mit jemandem abstimmen zu müssen für ein paar Tage nach Hamburg fahre. 😉
          Kurzum – ich bin weiß Gott nicht verzweifelt. Aber immer in der Hoffnung, dass da draußen noch das ganz große Liebesglück auf mich wartet. Und wenn ich es gefunden habe, dann will ich es in die Welt hinaus schreien, weil ich sooooo lange darauf warten musste. 😉

  2. na so ein Zufall aber auch 😀 dann verschlag dich mal in meine Richtung, bring Wanderschuhe mit. oder Badeklamotten wenn du in den See hüpfen (oder geschubst werden) willst. 😀

  3. lol — geheim. na, wäre ja nur wichtig gewesen, nicht dass es komplett in die andere Richtung gegangen wäre – also weiter westlich und so

          1. eine, die mit dir umgehen kann. Und sowas wird es auch geben…irgendwo 😀 bist doch nen lieber Kerl

  4. doch, ham wa. ~20000 Einwohner, Tendenz steigend. 39 km weiter nördlich ist Görlitz wo die ganzen Hollywood-Filme gedreht werden. 100 km südlich ist Prag.100 km nw ist Dresden. alles gut. genau die richtigen Distanzen.

    1. naja ich weiß eine Großstadt schon sehr zu schätzen. Werd mal sehen ob ich das Wochenende „auf dem Land“ überlebe, oder ob mich die Hühner fressen 😀

  5. ich weiß was du meinst, aber das glaube ich nicht. selbst mit den Gedanken „die bekommts nich hin“ – das ist ein Zwang. (und klar kriegst du das hin, wieso nicht?) Irgendwo in dir ist ein Druck der deine Denkspirale hochfährt und dich zu Aktionismus zwingt.
    du solltest die mal dir Videos auf youtube von Peter Frahm, dem Personal Coach anschauen, die sind hammer, der Kerl ist sowas wie ne Erleuchtung. 😉 für beide Geschlechter.

    du musst mal raus aus dieser überfüllten Stadt und deinen Kopf freisieben 😉

    1. 🙂 hehe also raus aus der Stadt ist manchmal nicht falsch. Der Herr wohnt auch etwas abseits. Hab schon überlegt, ob da ein Fernbus hinfährt, obwohl das nur 10km oder so sind 😉 Da gibts Hühner und Kühe…kann man sich gar nicht vorstellen

  6. Uuuuh 🙂 Toller Beitrag.!

    2 Sachen dazu von meinen Standpunkt aus:

    Zitat “ Ich will mich auf irgendetwas verlassen können. “
    -> das wollen wir alle. aber das geht nur, wenn du dich darauf einlassen willst. erst drauf einlassen, dann drauf verlassen können. andersrum geht nicht.

    Zitat“ Ich will verdammt nochmal meinen Beziehungsstatus auf Facebook ändern!“
    -> das ist Mist. du bedienst soziales Netzwerkselbstdarstellungspornographielikegefälltmir-Gedöhns.

    ich würde einen scheiß auf den öffentlichen Beziehungsstatus geben, das ist eine sensible Information und das geht Facebook nichts an. Wieso und woher da dieser Zwang, das mitteilen zu müssen? Grad den Männern wird ja immer nachgesagt dass sie es in die weite Welt rausschreien müssen, warum? Soll doch jeder sein Ding machen. Ich würde nur Infors online stellen wo nicht gleich beim Ändern nach ein paar Tagen sofort wieder Fragen auftauchen. Wenn man glücklich ist, dann sieht man das auch so, bzw. die Welt. Man muss nicht alles sharen. *kopfschüttel* Nimm dir stattdessen die Freiheit alles ganz locker und frei anzugehen, und wenn da in dir schon irgenwelche Zwänge bestehen oder du Druck empfindest, ist es kacke.

    meine unwichtige Meinung dazu, also mein üblicher Senf den ich dazugebe 😀

    1. Das mit Facebook hat etwas mit Selbstdarstellung zu tun, da hast du recht! Allerdings wissen alle meine FB-Freunde, dass ich mich nach einer Beziehung sehne. Und so wären sie auf einen Schlag informiert, dass sie sich keine Sorgen mehr machen brauchen 😉 VIelleicht ist es auch ein kleines Zeichen „Die bekommts doch noch hin“. Verstehst du was ich meine?

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